Aufruf zum 1. Mai der MLKP Rojava

Aufruf zum 1. Mai der MLKP Rojava

Grußwort der MLKP Rojava zum 1. Mai 2017

Wir grüßen euch aus Rojava, wo unser Kampf für die Freiheit und Würde mit Erfolg – der Revolution – gekrönt ist.

Mit unserer Revolution, die Hoffnung und Widerstand in den Nahen Osten und den unterdrückten Völkern bringt, möchten wir den 1. Mai, den Tag der Einheit, des Widerstands und der Solidarität der ArbeiterInnen und ProletarierInnen, feiern.

Wir gedenken den Gefallenen, die für die Revolution und den Sozialismus unsterblich geworden sind, und wir versichern ihnen, dass wir ihr Andenken weitertragen werden.

2017, im hundertsten Jahr der Oktoberrevolution, wächst unsere Revolution, die die Völker trotz Gefallenen, Verletzte und Zerstörungen, inspiriert. Unsere Revolution, die sich von Rojava nach Nordsyrien und von dort aus in alle Regionen sich weiter ausbreitet, wird von reaktionären Staaten und Kolonialisten angriffen. Diese Angriffe nehmen zu, je stärker sich unsere Revolution ausbreitet.

Der Geist der Revolution hängt über den Kolonialisten und verbreitet Angst bei ihnen.

Die Revolution in Rojava ist ein Symbol gegen das Patriarchat, gegen das kapitalistische System, für die Freiheit und für den starken Willen der Frau. Dies schürt Angst, in erster Linie bei der Türkei, aber auch bei den reaktionären Kräfte und Kolonialisten.

Diese Angst ist auch der Grund dafür, dass die faschistische und besatzende türkische Armee ihre Angriffe nicht nur im Norden und Süden Kurdistans gegen die Guerilla durchführt, sondern auch Rojava und Sengal mit Luft- und Bodentruppen angreift.

Die Revolution in Rojava hat dem kurdischen Volk ihre demokratischen Rechte gegeben, sie hat dafür gesorgt, dass die Frauen freier sind und sich in militärischen Angelegenheiten weiterbilden können. Die Revolution hat dafür gesorgt, dass die unterdrückten Völker und die verschiedenen Glaubensgruppen unter der Fahne der Brüderlichkeit gleichberechtigt leben können. Damit schlägt Nordsyrien den Weg des demokratischen Föderalismus ein.

Araber und Turkmenen in Minbic, Jesidinnen in Sengal und arabische Völker in Rakka nehmen in den Reihen der Revolutionären ihren Platz ein und halten die Fahnen hoch. Syrer, Assyer, Armenier und muslimische Völker verteidigen gemeinsam die Revolution unter dem Banner des Demokratischen Föderalismus.

Die KämpferInnen des Internationalen Freiheits Battalions, die von Anfang an beim Aufbau der Revolution in Rojava beteiligt waren, kämpft heute an vorderster Front in Rakka, um die Revolution zu verteidigen.

Die Parole „no pasaran“, die auf den Barrikaden in Madrid in Spanien zu hören war, ist jetzt in Rojava beim Kampf gegen den faschistischen Daesh und die reaktionären Kolonialisten beim Internationalen Freiheits Battalion zu hören.

Es ist die Aufgabe der unterdrückten Völker, der ArbeiterInnen, AntifaschistInnen, RevolutionärInnen und aller sozialistische Kräfte, sich dem Internationalen Freiheits Batallion anzuschließen und in jeder Hinsicht solidarisch zu sein, um die internationale Solidarität hoch zu halten.

Der 1. Mai ist der Tag der Solidarität und der Einheit der Arbeiterklasse. Es ist der Tag an dem die Klasse gegen das faulende kapitalistische System kämpft und die Ketten des kapitalistischen Systems sprengt.

Wir sagen von Rojava aus, wo die Revolution und der Krieg sich ausbreitet, den in Europa lebenden Arbeiterinnen und proletarischen Völkern am 1. Mai:

Man darf nicht vergessen, dass unsere gemeinsame Kraft die Welt erschüttern und den Revolutionären den Sieg bringen wird.

Es lebe der 1. Mai!

Biji Yek Gulan!

Es lebe der proletarische Internationalismus!

Biji Soresa Rojava! Es lebe die Revolution in Rojava!

Biji Berxwedana Sengale! Es lebe der Wiederstand in Sengal!

Es lebe die MLKP! Für den Sieg der Revolution!